Vier Stradivaris, vollkommene Klangkörper
finden vier Musiker, die aus ihnen rausholen,
was in Höhen und Tiefen das menschliche
Fühlen zum Klingen bringt.
04.08.2011 von admin  -  2 Kommentare

Die Geschichten unserer vier Stradivaris IV

Suggia Schnecke

 

Bonamy Dobree – Suggia

 

Der englische Cellist Hancock spielte es, der englische Gelehrte und Namensgeber Bonamy Dobree besass es – dieses Violoncello von Stradivari aus dem Jahre 1717. Die bewegende Geschichte dieses kostbaren Cellos beginnt eigentlich mit der geheimnisvollen, divenhaften Portugiesin Guilhermina Suggia (1885-1950), die im Spiel mit ihrem Lieblingscello durch technische Perfektion und gefühlvolle Interpretation verschmolz, und beide gemeinsam weiterlesen…




02.08.2011 von admin  -  1 Kommentar

Die Geschichten unserer vier Stradivaris III

Gibson Schnecke

 

Gibson

 

Wohl mit zittriger Hand verlieh Antonio Stradivari – bereits neunzigjährig – 1734 seiner vermutlich letzten Kontralto-Viola, die kleiner war als seine Tenor-Violen, eine solche handwerkliche und künstlerische Lebenskraft, die sie zu einem Instrument von ungewöhnlicher Klangfarbe und Schönheit machte. Sie sagt mehr aus über den Meister und seine Arbeit als die kostbarsten Instrumente seiner «Goldenen Periode». Absolute weiterlesen…




25.07.2011 von admin  -  3 Kommentare

Die Geschichten unserer vier Stradivaris II

King George Schnecke

 

King George

 

Diese kostbare Geige aus dem Jahr 1710, benannt nach ihrem Eigentümer, dem englischen König Georg III., wurde von ihm 1800 einem schottischen Offizier geschenkt. Dessen Motto: «Nicht ohne meine Stradivari», denn er vergötterte dieses Instrument.

Als Kavallerist unter Wellington fiel er in der Schlacht von Waterloo am 18. Juni 1815. Seine Geige «überlebte». Man fand sie unversehrt in den Satteltaschen seines Pferdes. Der Spohr-Schüler weiterlesen…

von admin  -  0 Kommentare

Die Geschichten unserer vier Stradivaris I

geige

 

Aurea

 

Die «Goldene» stammt aus Stradivaris «Goldener Periode» (ca. 1700-1720). In dieser Zeit war des Meisters geniales Können ausgereift, er baute seine besten Instrumente. Darunter die Aureaaus dem Jahr 1715. Vermutlich hat Stradivari diese Geige nach dem «Goldenen Schnitt» (sectio aurea) proportioniert. Dieser bezeichnet das besondere mathematische Teilungsverhältnis, wonach der kleinere Teil sich zum grösseren verhält, wie der grössere zur gesamten weiterlesen…